Historische Persönlichkeiten Elisabeth I
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Splitter

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von Delmas, Regnault, Meloni
Elisabeth Tudor, Tochter des englischen Königs Heinrich VIII., bestieg 1558 den Thron eines politisch wie konfessionell zerissenen Landes. Trotzdem gelang es ihr, durch kluges und entschlossenes Handeln ihre Herrschaft zu festigen und das Königreich zu stabilisieren, indem sie Intrigen im Inneren, etwa ihrer Nichte Maria Stuart, ebenso abwehrte wie Angriffe von außen, vor allem die der spanischen Armada, und überdies die anglikanische Kirche endgültig vom Katholizismus löste. Unter ihrer Führung erlebte England ein goldenes Zeitalter, schickte sich an, zur Seemacht aufzusteigen, und das elisabethanische Theater, repräsentiert durch Autoren wie Shakespeare und Christopher Marlowe, besitzt Weltgeltung bis heute. Sie verstand es, sich als Frau in einer absoluten Männerwelt zu behaupten. Ein Preis dafür war möglicherweise, dass sie unverheiratet blieb und als die »Jungfräuliche Königin« in die Geschichte einging.